Kühles Bad nach dem Schwitzen  

Von der Thurspitze bei Flaach starteten wir zu sechst und hatten erst einmal mit der Mückenplage in dem subtropischen Wald zu kämpfen. Ausgerechnet am selben Tag erschien im Tages-Anzeiger ein Bericht über ebendieses Naturschutz-Gebiet, welches als besondere Brutstätte für Mücken zu beklagen sei!

Zusammenfluss von Thur und Rhein Erstaunt waren wir auch alle über die dreckig braune Farbe der Thur. Aber gerade diese Farbe überraschte uns mit einem tollen Bild bei der Einmündung in den Rhein: An der Stelle des Zusammenflusses ergab sich ein schönes Böglimuster in umso deutlicherem Farbkontrast. Der Abstecher zum «Thurspitz» hat sich also sehr gelohnt, zudem wir noch fünf Graureiher im neu errichteten Naturschutzufer beobachten konnten.

Da gibt es nämlich eine raffiniert gebaute Beobachtungsstation; auf einen ehemaligen Bunker obendrauf gebaut und mittels einer Wendeltreppe erreichbar. Runter von der Beobachtungsstation

Nun ging`s am Rhein entlang von Ellikon bis nach Rheinau auf schönen, meist schattigen Wegen. Bevor wir die überdeckte Holzbrücke über den Rhein betraten, erlabten wir uns am Mittagessen im Gartenrestaurant.

Von dort schrumpfte unsere Gruppe auf vier Personen, da uns zwei schon frühzeitig verliessen. Auf wiederum schönen Uferwegen, diesmal auf Deutschem Gebiet, erreichten wir gegenüber Ellikon einen Platz mit vielen Badegästen und nahmen im warmen Rhein ein erfrischendes, wohltuendes Bad. Eine kleine Fähre brachte uns wieder auf Schweizer Seite und nach einem halbstündigen Marsch waren wir schon bald zurück bei den Autos.

Text: Isabelle