Wanderung bei sonnigem Wetter  

Zuerst war die Wanderung zum Entdecken der Stadtzürcherumgebung am 3. Mai geplant, und zwar «bei jeder Witterung». Aber das Wetter war dann so schlecht, dass der angekündigte Dauerregen und die Bise den Schreibenden veranlasste, die Wanderung doch noch auf den 10. Mai zu verschieben. Und siehe da, der Wettergott war uns dann sehr wohlgesinnt.

Schöner Ausblick Am sonnigen und milden Morgen besammelten wir uns ab 09.15 Uhr in der Confiserie Baumann, nähe der Tramstation Balgrist. Jeder von uns löste den Wanderbeschrieb mit Karte für Fr. 2.50 bei der Confiserie. Der Beschrieb war mit fünf Fragen, die auf dem Weg zu lösen waren, versehen. Kurz nach 10 Uhr marschierten wir unserer neun Wanderlustigen los.

Entlang des Nebelbaches marschierten wir in Richtung Zollikon, durch schöne Wiesen und Wälder. Die Sonne war gar so kräftig, dass jeder von uns die Jacke alsbald ausziehen konnte. Auf der Allmend stiessen wir bald auf das Denkmal von General Guisan und die erste Frage war zu lösen. Danach ging es weiter auf dem Panoramaweg Richtung Küsnacht. Die Aussicht war schlichtweg wunderbar, man sah auf den Zürichsee herab und im Hintergrund waren die Zentralschweizer Alpen glasklar zu sehen. Jeder von uns konsultierte die Karte oder den sehr detaillierten Wegbeschrieb, der Schreibende konnte sehr auf die Hilfe von Isabelle, Daniel, Elisabeth, Celia oder Sonja zählen. Auch unsere drei mitwandernden Gäste halfen beim Lesen der Karte tatkräftig mit.

Rast am Picknickplatz Beim idyllischen kleinen Rumensee machten wir auf dem Picknickplatz die erste grössere Rast. Die Schattenplätze waren knapp, aber mit Mütze und Sonnenbrille war’s kein Problem. Anschliessend ging es gestärkt in Richtung Zollikerberg. Die weiteren Fragen wie «Zu welcher Gemeinde gehört diese Waldhütte?» Oder «Welchen Zusatznamen tragen die Keltengräber?» konnten von uns problemlos beantwortet werden. Durch waldige Wege führte uns der Weg über Waldburg dann nach Trichterhausen. Hie und da gab’s Fotostopps oder der Schreibende erfuhr von Astrid, wie stark sich die Franken von den Bayern unterscheiden. Die letzte Frage «Wann wurde die internationale Pfadibewegung gegründet?» wurde ebenfalls problemlos beantwortet (1907). Von dort ging’s dann durchs Wehrenbachtobel wieder zum Ausgangsort der Confiserie Baumann zurück. Nur musste zuerst die fünfte Brücke gefunden werden, für uns Navigatoren und fachkundige Kartenleser aber kein Problem auch diese zu finden.

RätselratenDer krönende Abschluss fand dann wieder in der gleichen Confiserie statt, im Gartenrestaurant bei hausgemachter Glacé und Kaffee. Wobei der Wiener Kaffee oder der Eiskaffee nicht ganz das Gleiche sind, zudem gibt es deutsche und schweizerische Varianten, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte, an der der Schreibende immer noch hirnt. Zusammenfassend kann gesagt werden: Jeder kann diese Wanderung über die 12 Kilometer problemlos bewältigen, die Wege führen oft durch waldige Strecken, und die Panoramen sind sehr vielfältig. Einfach in der Confiserie Baumann den Wegbeschrieb mit Karte für Fr. 2.50 kaufen und losmarschieren. Danke an Ernst Wallner für den tollen Wandertipp!

Text: Reto
Foto: Willi