Agasul ist eine Reise wert  

Agasulgruppe zum Ersten Nelli, Fredi, Bruno und ich waren überzeugt, dass das Wetter mehr als gut werde. Schliesslich heisst es ja «wenn Engel reisen lacht der Himmel.» So beschlossen wir spontan, die Wanderung so durchzuziehen wie sie auf der Einladung steht. Auf dem Weg zum Bahnhof Oerlikon traf ich noch Celia. Sie wollte die Zeit bis zur Abfahrt mit der zweiten Gruppe in Oerlikon verbringen, doch spontan meinte sie: «Ich bin auch mit von der Partie.» So bestiegen wir zu fünft den Zug Richtung Fehraltorf, wo die Wanderung beginnen soll. Es kam wie es kommen musste, wir stiegen aus dem Zug und die Sonne, die uns den ganzen Tag treu begleitete, strahlte uns entgegen.

Agasulgruppe zum Zweiten Mit der Einladung in der Hand machten wir uns auf den Weg, um die einzelnen Ziele die Isabelle aufgeschrieben hatte, anzulaufen. Die erste Herausforderung war der Wald-Stauweiher. Da wir ja noch in der Deutschschweiz waren, erkundigten wir uns, wo wir entlang mussten, und schon nach kurzer Zeit hatten wir den Weiher gefunden. Es war wirklich eine schöne und ruhige Gegend. Nach kurzem Aufenthalt ging es Richtung Bauerndorf Mesikon. Auch hier haben wir zur Sicherheit zwei Frauen, die mit ihren Hunden ebenfalls am Weiher waren, nach dem Weg gefragt. Sie erklärten uns den Weg haargenau. Zielstrebig erreichten wir das Dorf Mesikon gegen die Mittagszeit. Langsam machte sich der Hunger bemerkbar. Aber in Mesikon fanden wir kein Restaurant, dafür aber die lustige Hühnerzucht, die auch auf dem Programm stand.
Ein Stall voller Hühner Die Hühner bestaunten uns aus dem Fenster und wir sie im Fenster. Das war wirklich ein lustiger Anblick. Nun ging es weiter Richtung Agasul. Die 2,5 Kilometer schafften wir in kurzer Zeit, da sich der Hunger immer mehr bemerkbar machte. Auch die Gaststube «Zur Gans» fanden wir auf Anhieb. Sie war nicht zu überhören richtig «zu überhören» nicht zu übersehen, denn sechs Gänse empfingen uns mit lauten Stimmen. Wir waren die einzigen Gäste und wurden freundlich und gut bedient. Das Essen hat allen gemundet, und der edle Tropfen rann herrlich. Aber wir durften uns nicht zu lange aufhalten, denn die Wanderung war hier noch nicht zu Ende. Bei sonnigem Wetter ging es bergab Richtung Illnau. Auch diese Herausforderung haben wir gut gemeistert, und unser Dessert bei der Schokoladenfabrik Pfister mit Probierhäppchen bald gestillt. Gut gelaunt ging es dem letzten Posten entgegen, der auf dem Programm stand. Den Bahnhof von Illnau, wo uns die S-Bahn wieder nach Zürich fahren würde. So war es dann auch, wir stiegen im Bahnhof Stettbach, aus wo Fredi, Nelli und Celia sich mit dem Tram auf den direkten Heimweg machten. Bruno und ich fanden, wenn wir schon ein Billett für die Zone der Linie 12 haben fahren wir doch noch zum Flughafen. Von dort fuhren wir mit dem Bus weiter nach Seebach wo sich unsere Wege nun auch trennten. Es war eine schöne und gemütliche Wanderung mit vielen eindrücklichen Eindrücken, die wir sehr genossen haben.

Text: Elsbeth Egger
Fotos: ?