Jahresbericht

Ich habe schon im vorletzten Leitartikel im «Startschuss» darauf hingewiesen, dass wir im Sportverein LA Zürich-Nord (so lautet statutengemäss unser offizieller Name) nicht von den Problemen betroffen sind, an denen viele Vereine kränkeln. Das ist insofern möglich, als wir uns auf das Wesentliche beschränken, nach vorwärts (und seitwärts) schauen und uns nicht mit unnötigen «administrativem Kram» belasten. In unseren Vereinsstatuten steht nicht, dass wir pro Jahr «zig»-Sitzungen und Versammlungen abhalten müssen. Wir sind mit einer einzigen Sitzung mit vorgängiger Revision der Kasse ausgekommen; alle andern Probleme konnten bilateral gelöst werden, nicht zuletzt dank elektronischer Kommunikation (lies E-Mail) zwischen unseren beiden Abteilungen und fleissigem (auch gegenseitigem) Trainingsbesuch, wo das eine oder andere besprochen werden konnte.

Wenn ich betone, dass wir uns auf das Wesentliche beschränken, so meine ich auf unsere sportlichen und kameradschaftlichen Aktivitäten. Und die stimmen in beiden Abteilungen. Wir sind auch Neuem gegenüber offen. Im Moment prüfen wir, ob wir allenfalls als Abwechslung ab und zu oder in regelmässigen Abständen eine «Zumba»-Stunde anbieten wollen oder können. Ein gewisses Bedürfnis scheint auch nach «Pilates» zu bestehen. Selbstverständlich haben unsere Aktiven das letzte Wort.

Finanziell steht der Verein nach wie vor auf einem guten Fundament. Wohl geht das Vermögen laufend etwas zurück. Nicht nur, weil die Banken keine (oder praktisch keine) Zinsen mehr zahlen, sondern auch wegen mangelnder Einnahmen aus irgendwelchen. von uns organisierten Veranstaltungen, abgesehen vom «Zürihegel». Erlöse aus Altpapiersammlungen gehören leider (für alle Vereine) der Vergangenheit an. Aber unser Verein muss ja nicht ein Vermögen anhäufen, sondern mit unseren Mitteln einen reibungslosen Sportbetrieb garantieren. Das Vereinsorgan «Startschuss» ist nach wie vor finanziell selbsttragend und bildet ein wertvolles Bindeglied zwischen Aktiven und Passiven, zu den Inserenten und nach aussen allgemein. Es durch sogenannte Newsletters zu ersetzen, steht im Augenblick noch nicht zur Diskussion. Allerdings können wir uns auch hier der zukünftigen Entwicklung in der Informatik nicht verschliessen. Das eine oder andere Inserat hätte im «Startschuss» aber durchaus noch Platz, da die neue Führung des Hotel/Restaurants «Kronenhof» nicht mehr mitmacht.

Unsere Homepage mit Facebook ist gut besucht und bildet eine wertvolle Kommunikations- und Werbeplattform. Roger Holzer versteht es ausgezeichnet, sie stets auf dem aktuellsten Stand zu halten. Noch haben viele Vereinsmitglieder (Aktive und Passive) nicht erkannt, dass auf der Homepage alles zu erfahren ist, was im Verein passiert, und dass man sich im Gästebuch miteinander unterhalten kann. Deshalb hier einmal mehr der Aufruf: Die Homepage www.lazn.ch anklicken lohnt sich.

Der Mitgliederbestand konnte leicht erhöht werden, dank Neueintritten bei den Aktiven. Zwei Passive sind ausgetreten, ein Aktivmitglied musste gestrichen werden. Ein Ratschlag: Mund-zu-Mund-Werbung ist immer noch das Beste. Manchmal braucht es gar nicht so viel, um das Interesse an unseren wöchentlichen Trainingsstunden und an unseren sonstigen Aktivitäten zu wecken. über die Aktivitäten in den beiden Abteilungen geben die Jahresberichte Auskunft. Dass nicht alle an den Veranstaltungen mitmachen können, die an Wochentagen durchgeführt werden, ist verständlich. An gemeinsamen Anlässen an Wochenenden sind nach wie vor alle eingeladen. Hier wäre in Zukunft eine weitere Steigerung der Teilnehmer(innen) denkbar. Meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen sowie den Leiterinnen und Leitern beider Abteilungen danke ich für ihren Einsatz, für ihr Vertrauen und für ihre Unterstützung. Ohne sie könnte ich – obwohl ich Rentner bin – den Verein nicht ohne Sorgen als Freizeitbeschäftigung führen.

Text: Willi Glogger

Fitness-Abteilung

Auch im vergangenen Vereinsjahr haben die Leiterinnen und Leiter ihr Bestes gegeben, um den Aktiven abwechslungsreiche Turnstunden zu bieten. Elisabeth, Isabelle, Bruno und Willi (einmal auch Reto) gestalteten die Turnstunden nach ihren Ideen zur Zufriedenheit der Aktiven. Im Sommer wurde das Training oft im Freien durchgeführt, wobei vor allem im Wald Erzeugnisse der Natur wie Bäume, gefällte Baumstämme und sogar Steine als Trainingsgeräte dienten.

Aber draussen ist man naturgemäss der Witterung ausgesetzt. So wurde die Grillparty nach dem letzten Training vor der Sommerpause von einem Wolkenbruch und anschliessendem Dauerregen empfindlich gestört. Der guten Laute tat dies jedoch keinen Abbruch, und von diesem «Event» redet man sicher noch lange, genauso wie von der verregneten Velotour vor einigen Jahren. Zum Glück ist die Haut wasserdicht, was sich an den Seeüberquerungen früherer Jahre für die verschiedenen Fitnessler/innen immer bewährte. Bei der letzten Austragung rettete jedoch lediglich Dani Müller die Ehre der Fitnessler/innen. Verschiedene (verständliche) Umstände führten zu Absagen. Aber dieses Jahr sind wir dann vielleicht wieder eine grössere Gruppe, die den See schwimmend überquert.

Weitere Aktivitäten ausserhalb der Sporthalle waren eine Wanderung über den Hirzel, ausgesucht und geleitet von Isabelle, ein Abendspaziergang über die Katzenrüti und das Bärenbohl. Bären wurden zwar keine gesichtet, dafür aber Schafe, Kaninchen, Bienen und andere Insekten. Den «Zürihegel» organisierten wir einmal mehr mit Bravour. Es gab lediglich einen Zwischenfall, nämlich die Ehrung von Willi, der seit vielen Jahren dem OK vorsteht, durch den Präsidenten des Stadtzürcher Verbandes für Sport.

Wegen Ferienabwesenheit, beruflichen Verpflichtungen, Spitalaufenthalten und anderweitigen Abwesenheiten machten im Gegensatz zu früheren Jahren etwas weniger Aktive an den von Isabelle sorgfältig organisierten Wanderungen während unserer Sommerpause mit. Hingegen nahm ein halbes Dutzend an der Phonak-Betriebsbesichtigung teil. Die Führung durch die Fabrikräume erforderte sogar etwas Kondition. Viel Freude bereitete die abendliche Schifffahrt auf dem Zürichsee.

Zum Jahresend-Essen wanderten wir durch das Unterdorf, dem Katzenbach entlang ins Restaurant Waidhof und nach «Torschluss» zurück nach Affoltern. Da wir während des ganzen Vereinsjahres natürlich auch fleissig die wöchentlichen Trainingsstunden besuchten, konnten wir getrost und gut trainiert die sechseinhalbstündige Tour von Oberiberg auf den Furggelenstock und zurück unter die Schneeschuhe nehmen, und eine Woche darauf auch jene zum Salomonstempel im Toggenburg. Deshalb verspürten wir Anfang März nach der Volkswanderung über 10 Kilometer rund um Affoltern überhaupt keinen Muskelkater. Ernst, unser Senior, absolvierte die Strecke gleich dreimal (Chappeau!).

Das Fitness-Leiterteam Elisabeth, Isabelle, Bruno und Willi

Fitleten

Kurt Wanner, Hauptleiter der Fitleten, wurde durch Ruth Leiser, Brigitte Amweg und Jürg Megert vertreten, wenn es ihm nicht möglich war, in die Halle zu kommen. Alle haben ihren Job ausgezeichnet gemacht. Nach dem Einlaufen wurde intensiv gespielt, meistens Volleyball. Auch bevor das offizielle Training jeweils begann, waren einzelne Fleissige als Jogger unterwegs. Erfreulicherweise besuchten auch Kolleginnen und Kollegen der Fitnessler als willkommene Gäste das Training; umgekehrt schnupperten Fitleten bei den Fitnesslern. Leider treten Urs Gut (Einstieg in die Politik) und Tanja Holzer (private Gründe) als Aktivmitglieder zurück, und «Babas» erwartetes Baby kann natürlich die entstandene Lücke noch nicht schliessen.

Gemeinsam bestritt man auch diesmal die Volkswanderung in Affoltern, und auch an den Schneeschuhtouren beteiligten sich «Schneehasen» beider Abteilungen. Bei diesen ging es auf den Furggelenstock im Kanton Schwyz und zum Salomonstempel im Toggenburg. Fitleten waren auch Gäste beim Jahresendessen der Fitnessler im Waidhof.

Jürg und Kolja spulten auch im vergangenen Vereinsjahr auf ihren Stahlrössern Hunderte von Kilometern ab und beteiligten sich an Volksradrennen. Jürg bestritt ausserdem wie immer auch Langstrecken- und Marathonläufe. Nicht ganz so bewegt (aber auch sportlich) ging es am Bummel auf den Altberg mit dem anschliessenden Fondue zu. Die Beteiligung war erfreulich.

Text: Mary