Jahresbericht des Vereinsjahres 2011/2012

Ganz erfreulich - es sind sechs neue Mitglieder in den Verein eingetreten, und zwar fünf Aktive und ein Passivmitglied. Denen gegenüber stehen zwei Austritte von Passivmitgliedern. Also eine positive Statistik. Positiv sind auch die Reaktionen auf unsere stets brandaktuelle Homepage und neuerdings auf das Facebook, die beide von Roger Holzer professionell betreut und langsam aber sicher von vielen Mitgliedern als Diskussionsforen benützt werden.

Dank der elektronischen Post (eher bekannt unter dem Namen E-Mail), welche die meisten Mitglieder eingerichtet haben, können Portospesen, Vervielfältigungen und auch viel Zeit gespart werden. Obwohl wir vorwärts schauen, denken wir auch an jene, die keinen Computer haben und orientieren sie jeweils persönlich oder per «normaler» Post. Die wichtigsten Sachen werden auch im Vereinsorgan «Startschuss» ausgeschrieben, das alle Mitglieder erhalten und das wir vorläufig als Bindeglied beibehalten werden. Die Philosophie unseres Vereins lautet: «Das eine tun, das andere nicht lassen». Zum guten Erfolg trägt sicher auch bei, dass Ideen von Mitgliedern willkommen sind und nach Möglichkeit gerne in die Tat umgesetzt werden. Wir organisierten wiederum die Quartierausscheidungen im Laufwettbewerb «De schnällscht Zürihegel».
Die Beteiligung war auch diesmal erfreulich, wenn auch festzustellen ist, dass von den älteren Jahrgängen immer weniger mitmachen. An der für den ganzen LA ausgeschriebenen Seeüberquerung konnte leider ein Teil unserer Mitglieder wegen eines aufkommenden Gewitters nicht mehr starten. Das Quintett des LA, das mit der ersten Gruppe ins Wasser tauchte, erreichte jedoch wohlbehalten das Ziel.

Mitte September feierten wir das 30-Jahr-Jubiläum (im neuen T-Shirt) verbunden mit einem Ausflug nach Gottlieben mit anschliessender Schifffahrt nach Stein am Rhein. Auch hier ein positives Echo der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Schneeschuhtour führte von Wildhaus über Gamplüt hinauf auf Fros. Es hatte sehr viel Pulverschnee aber etwas wenig Sonnenschein. An der Volkswanderung legten wir einmal mehr am meisten Kilometer der Affoltemer Quartiergruppen zurück, gewannen wiederum eine Seite Speck, die im «Büsi» nach einem abendlichen Bummel als «Beilage» zu einem Salatteller verzehrt wurde.

In finanzieller Hinsicht steht der Verein zwar nach wie vor gut da, doch werden wir früher oder später um eine Beitragserhöhung nicht herumkommen, weil wir nebst den Mitgliederbeiträgen ausser des bescheidenen Zustupfs für die Organisation des Zürihegels keine weiteren Einnahmen haben. Das Vereinsblatt «Startschuss» ist zwar selbsttragend, aber kein «Goldesel», obwohl ein Inserent neu dazugekommen ist. Dank den daraus resultierenden Mehreinnahmen kann auch künftig eine Doppelseite farbig gestaltet werden, was das Heftli bestimmt aufwertet. Es erschien im vergangenen Vereinsjahr sechsmal, jeweils mit angehängter Chronik über die 30jährige Geschichte des Vereins und mit Beiträgen, die nicht nur vom Redaktor, sondern in verdankenswerter Weise auch von Mitgliedern verfasst wurden.

Spezielle Sitzungen des Vorstandes und der Zeitungskommission, denen ich für ihre Arbeit bestens danke, waren nicht nötig. Die Vorstandsmitglieder arbeiteten einmal mehr seriös nach ihren Pflichtenheften, und anstehende Probleme konnten immer bilateral gelöst werden. Ein Dankeschön verdienen auch die Leiterinnen und Leiter der Trainings sowie alle andern, die durch ihren Einsatz zum guten Gelingen des Vereinsjahres 2011/2012 beigetragen haben.

Text: Willi Glogger

Tätigkeitsbericht der Fitnessler(innen)

Auch im vergangenen Vereinsjahr funktionierte das Fitness-Leiterteam (Elisabeth Seelaus, Isabelle Müller, Bruno Fröhli, Willi Glogger) bestens. Die Abwechslung in der Trainingsgestaltung gefällt allen. Wohl nicht zuletzt deshalb, sind meistens ein Dutzend oder mehr Leute in der Halle und machen fleissig mit.

Auch diesmal bewegten wir uns in der warmen Jahreszeit oft im Freien, auf dem Spielplatz Im Isengrind oder im Hürstwald, einmal sogar verbunden mit Grillieren. In der trainingsfreien Zeit (Schulferien) wurde wiederum gewandert. Nach Bubikon zum Egelsee, von Würenlos auf den Gubrist, der Sihl entlang und einmal, als die Halle besetzt war, von Affoltern zum Grünwald zum Apéro. Weil im Fitness auch Nicht-Berufstätige oder Nichtmehr-Berufstätige mitmachen, war jedesmal eine zahlenmässig anständige Gruppe dabei. Am abendlichen Stadtbummel mit Nachtessen im Niederdorf zählte man gar 15 Personen, da auch Fitleten mitmarschierten. Erfreulich war auch, dass Fitnessler bei den Fitleten und Fitleten bei den Fitnesslern gegenseitig die Trainings besuchten. Aus dem im Jahresbericht erwähnten Grund überquerten «nur» Leute der Fitnessler (plus zwei Gäste) den See. Im Herbst war eine Wanderung nach Agasul ausgeschrieben. Die Kommunikation stimmte nicht ganz, so dass je ein halbes Dutzend Fitnessler(innen) um Agasul bzw. rund um den Pfäffikersee wanderten. Sportliche Leistungen hatten beide Gruppen vollbracht. Zum Jahresendtreffen mit Nachtessen marschierten wir von der ETH Hönggerberg zum Restaurant Grünwald, wo wir uns «en Guete» und zum Abschied «e guets Nöis» wünschten. Auch nach den Turnstunden traf man sich in der Regel im Beizli (immer freiwillig!).

Positiv war (und ist) auch die gute Kameradschaft der Mitglieder ausserhalb des Vereinsgeschehens. So verbrachte ein Quartett gemeinsam eine Wander-Ferienwoche im Tirol, ein Trio bestieg zusammen einige Berggipfel, ein Duo erlebte Winterferien im Tirol ein anderes traf sich zum Skifahren und weiteren Stelldichein. Selbst wenn jemand einen runden Geburtstag feiert oder Schwiegermutter wird, taucht plötzlich eine Gruppe von Vereinsmitgliedern auf, um zu gratulieren und Eins zu genehmigen. Alles immer freiwillig, ohne Appellbuch. So macht es Spass!

Das Fitness-Leiterteam

Ein Jahr mit den Fitleten

Das Vereinsjahr 2011/12 verlief sehr ruhig. Neue Mitglieder konnten wir nicht verbuchen, dafür sind die aktiven Mitglieder ihrem Training treu. Die ganz Fitten kommen schon immer um 19 Uhr für ihre Joggingrunde. In der Halle treffen wir uns um 20 Uhr für unser Einturnen. Bei flotter Musik und dank unermüdlichem Einsatz unseres Leiters Kurt, bringen wir unsere Bizeps, Trizeps, Quadrizeps und wie sie alle heissen auf Vordermann. Kurt bringt immer wieder Neues von seinen vielen Sportaktivitäten andernorts mit. So wird unser Training nie langweilig. Deshalb, Kurt, sei Dir an dieser Stelle von uns allen ein grosser Dank ausgesprochen. Selbstverständlich auch all jenen welche, Dich in Abwesenheit vertraten.

Mit spritzigem Ballsport geht das Training weiter. Mal zwei, mal drei Mannschaften treten bei Basketball, Unihockey oder auch mal Fussball gegeneinander an. Nachdem man den Puls richtig hoch gepusht hat, darf es dann beim Volleyball eine Spur ruhiger laufen.

Die Kameradschaft wird nicht nur beim Sport gepflegt. Ein eingespieltes Grüppchen trifft sich nach dem Training meistens noch bei Pippone, um ein Häppchen zu essen und den Durst zu stillen. Kleine Highlights unseres Vereinsjahres waren der «Neujahrsapero», welchen dieses Jahr Ruth und Kolja in Form einer Spaghettata organisierten. In grosser Runde unter den Argusaugen von Hauskater Idefix wurde italienisch zelebriert und gefeiert. Ein weiteres Highlight war unsere kleine Wanderung zum Altberg mit anschliessendem Fondueplausch. Ein letztes Mal den Winter von seiner schönsten Seite erleben und in knirschendem Schnee durch den Wald laufen. Das leuchtende Weiss war Licht genug, um den Weg zum Restaurant zu finden. Schon auf der Lichtung erstrahlt es beleuchtet von etlichen Lichterketten, so verborgen im Wald, wie ein Hexenhäuschen. Innen geht es dann weniger idyllisch zu. Kräftiger Käseduft und feuchte Hitze. Das Brot aufgegabelt und abgemacht, was zu tun ist, wenn man sein Brot im Pott verliert. Wir waren dann nicht ganz konsequent in der Umsetzung aber lustig war’s und wir hatten viel Spass.

Schwer vermisst haben wir all jene, die nicht teilnehmen konnten und ganz besonders unseren Herbert, der sich zu dem Zeitpunkt im Skiurlaub befand. Ein SMS als Gruss brachte uns die Botschaft, dass Herbert sich gleich zu Beginn des Urlaubs das Knie verletzt hatte und sich nunmehr dem Apres Ski statt dem Sport widmen musste. Gute Besserung auch weiterhin lieber Herbert. Du musst schon bald wieder ins Training kommen, da René sonst keinen Aufschlagpartner hat.

Text: Mary